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Wo wenig geschieht

Wo wenig geschieht

Eine fotografische Auseinandersetzung
mit Weite, Einsamkeit und der Schönheit
des Wenigen

Für dieses Projekt war ich zwei Tage zu Fuß in den Bergen der Sunndalsfjella unterwegs. Rund 52 Kilometer durch eine Landschaft, die auf den ersten Blick kaum nach Aufmerksamkeit verlangt.

Unterwegs habe ich beobachtet, gesucht und mir Orte gemerkt, an denen ich fotografieren wollte. Am Ende des Tages schlug ich mein Zelt auf. Zeit zum Ankommen, zum Nachdenken und auch dazu, die Eindrücke des Tages noch einmal auf mich wirken zu lassen.

Auf dem Rückweg am nächsten Tag kehrte ich gezielt zu den zuvor ausgewählten Orten zurück. Jetzt ging es ums Fotografieren, um Weite, Einsamkeit und die wenigen Elemente, die in dieser kargen Landschaft plötzlich Bedeutung bekommen.

Fotografische Herausforderungen

Wetter und Sicht

Am ersten Tag bestimmten dichter Nebel und starker Regen die Tour. Teile der Landschaft verschwanden immer wieder vollständig. Motive ließen sich deshalb oft nur erahnen und mussten für den Rückweg im Gedächtnis bleiben.

Die Schönheit des Wenigen

In dieser kargen Landschaft fehlen die offensichtlichen Blickfänger. Die Herausforderung bestand darin, aus wenigen Steinen, niedriger Vegetation, Wasser und weiten Flächen Kompositionen zu finden, die gerade durch ihre Reduktion funktionieren.

Zweimal sehen

Viele der späteren Fotospots hatte ich bereits auf dem Hinweg entdeckt. Erst am folgenden Tag kehrte ich mit der Kamera gezielt zu ihnen zurück. Licht, Sicht und Atmosphäre hatten sich inzwischen verändert. Aus einem entdeckten Ort musste nun ein Bild werden.

Die Region

Die Markierung zeigt die ungefähre Region meiner Tour. Die genauen Aufnahmeorte bleiben Teil des Weges.