Die toten Bäume

Titelbild des Fotoprojekts Die toten Bäume

FOTOPROJEKT · DER WEG ZUM BILD

Ein toter Baum verschwindet nicht sofort aus der Landschaft. Er bleibt stehen, manchmal ohne Blätter, ohne Krone, nur noch mit wenigen Ästen. Gerade dann tritt seine Form deutlich gegen den Himmel hervor. Mich haben diese Gestalten fasziniert, weil jeder einzelne Stamm Spuren einer vergangenen Zeit trägt.

Abgebrochene Äste, verwittertes Holz und kahle Stämme erzählen von Wind und Wetter. Durch die langen Belichtungen begann sich der Himmel um sie herum zu bewegen. Wolken wurden zu weichen Spuren, während die Bäume unbeweglich blieben. So wirkten sie auf mich wie stille Figuren in einer Landschaft, die sich längst weiterverändert hat.

Das Video zum Fotoprojekt

Das Video begleitet meine Suche nach Bildern und zeigt, wie der Ort auf die fotografischen Entscheidungen wirkt.

Die fotografischen Herausforderungen

Den einzelnen Baum aus der Landschaft lösen

Die Bäume sollten nicht einfach Teil einer großen Waldansicht sein. Tiefe Kamerastandpunkte und viel freier Himmel gaben jedem Stamm den Raum, den seine individuelle Form braucht.

Dem Stillstand Bewegung gegenüberstellen

Die Langzeitbelichtung war ein wesentlicher Teil der Bildsprache. Ziehende Wolken sollten die Bewegung der Zeit sichtbar machen, während der abgestorbene Baum vollkommen unbeweglich blieb. Dafür mussten Wind, Wolkenstruktur und Belichtungszeit zusammenpassen.

Die Bilder des Projekts

Die Fotografien dieser Serie zeigen unterschiedliche Sichtweisen auf dasselbe Thema. Mal entscheidet die Form, mal das Licht und mal die Zeit, die in einer langen Aufnahme sichtbar wird.

← Alle Fotoprojekte