FOTOPROJEKT · DER WEG ZUM BILD
Als ich an diesem Morgen den Bergsee erreichte, lag die Landschaft beinahe regungslos vor mir. Das Wasser war so ruhig, dass Berge, Himmel und Wald zu einer einzigen Fläche wurden. Für einen Moment ließ sich kaum erkennen, wo die Wirklichkeit endete und ihr Spiegelbild begann.
Mich faszinierte nicht die Größe dieser Landschaft. Es war ihre Ruhe. Sie ließ den See weiter erscheinen, als er tatsächlich war, und gab jedem kleinen Detail einen eigenen Raum. Genau dieses Gefühl wollte ich in den Fotografien bewahren.
Das Video zum Fotoprojekt
Im Video zeige ich, was ich unterwegs beobachtet habe und welche Entscheidungen zu den Bildern geführt haben.
Die fotografischen Herausforderungen
Ruhe aus einer Fülle von Formen gewinnen
Die Landschaft war zunächst überwältigend. Berge, Wasser, Felsen, Nebel und unzählige kleine Einzelheiten drängten sich in den Blick. Erst durch bewusste Reduktion entstanden klare Kompositionen, in denen einzelne Formen genügend Raum erhielten.
Spiegelungen und Kontraste bewahren
Das dunkle Wasser spiegelte Berge, Wolken und Ufer, doch schon ein leichter Wind konnte sein Aussehen verändern. Zugleich lagen helle Nebelflächen und tiefe Schatten dicht beieinander. Belichtung und Bildausschnitt mussten so gewählt werden, dass die Spiegelungen erhalten blieben, ohne die dunkle Stimmung zu verlieren.
Die Bilder des Projekts
Die Aufnahmen zeigen unterschiedliche Formen, Lichtstimmungen und Entscheidungen innerhalb desselben fotografischen Projekts.





