FOTOPROJEKT · DER WEG ZUM BILD
Ein Steinstrand erscheint auf den ersten Blick wie ein einziges Durcheinander. Tausende Steine liegen nebeneinander, vom Wasser geformt und von der Zeit geglättet. Aus der Ferne verschmelzen sie zu einer grauen Fläche. Erst als ich langsamer ging und genauer hinsah, begann sich dieses scheinbare Chaos aufzulösen.
Plötzlich entstanden Farben, Linien und kleine Begegnungen. Ein orangefarbener Stein zwischen dunklem Grau. Unscheinbare Gruppen, die wie zufällig zusammengefunden haben. Mit meiner Kamera wollte ich zwischen zwei Blickweisen wechseln: dem Strand als Landschaft und den winzigen Entdeckungen, die erst in seiner Nähe sichtbar werden.
Das Video zum Fotoprojekt
Im Film zeige ich meinen Weg durch die Landschaft und wie die Bilder entstanden sind.
Die fotografischen Herausforderungen
Ordnung im scheinbaren Chaos
Die Vielzahl der Formen und Farben war die größte Herausforderung. Anstatt einfach eine Fläche aus Steinen zu fotografieren, wollte ich feine Muster entdecken: Wiederholungen, Kontraste, einzelne auffällige Steine und kleine Gruppen, die gemeinsam eine Bildkomposition ergeben.
Zwischen Landschaft und Detail wechseln
Die Serie sollte den Charakter des gesamten Strandes zeigen und gleichzeitig von kleinen Entdeckungen erzählen. Dafür musste ich bewusst zwischen weiten Ansichten und sehr nahen Ausschnitten wechseln, ohne dass daraus zwei voneinander getrennte Bildserien wurden.
Die Bilder des Projekts
Diese Fotografien zeigen, wie viel sich entdecken lässt, wenn man bereit ist, bei den unscheinbaren Dingen stehen zu bleiben.






