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Der einsame Wächter

Ein einzelner Leuchtturm, weit draußen auf einem Felsen im Atlantik. Kein Ort, den man zufällig erreicht. Nur Wasser, Wind – und eine Stille, die sich über alles legt. Genau hier entstand diese Serie: reduziert, konzentriert, in Schwarzweiß und Farbe.

Ich suche oft solche Orte. Abseits. Leer. Ohne Menschen. Weil sich dort etwas zeigt, das anderswo verloren geht.

Hier, an diesem stillen Küstenstreifen, war es nur der Wind, das Rauschen der Wellen – und dieser eine Punkt am Horizont: ein Leuchtturm, der nicht viel sagt, aber alles erzählt. Für mich ist er mehr als ein Bauwerk. Er ist Haltung, Form, Richtung.

Ich habe ihn mit verschiedenen Brennweiten zwischen 100 und 400 mm fotografiert. Mal klein in der Weite, fast verloren. Mal nah und stark. Mit langen Belichtungszeiten wurde das Wasser weich, die Luft still, das Licht fließend.

Die meisten Bilder dieser Serie entstanden in Schwarzweiß – um das Bild von allem Überflüssigen zu befreien. Nur eine Aufnahme blieb in Farbe, wie ein leiser Kontrast, wie ein Zitat des Lichts.

Was bleibt ist ein Bild, das nichts erklärt, aber alles andeutet. Ein Leuchtturm, allein. Fest. Still. Ein einsamer Wächter im Licht – gehalten vom Schatten.

Mehr Bilder- und ein Video zu diesem Projekt findest unter diesem Link .

10 Gedanken on Der einsame Wächter

    • Danke dir, James! Schön, dass du das so siehst – gerade in der Schlichtheit steckt für mich oft die größte Wirkung. Ich wünsche dir einen angenehmen Sonntag!

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