Es begann auf Ski. Der Schnee trug, die Luft war klar und eisig. Jeder Atemzug war sichtbar. Die Temperaturen lagen weit unter dem Gefrierpunkt, und doch fühlte sich alles ruhig an.
Später legte ich die Ski ab. Der Untergrund war komplett gefroren, hart und glatt. Jeder Schritt klang auf dem Eis. Die Landschaft war reduziert, fast grafisch. Die Berge standen im ersten Licht des Tages. Der Sonnenaufgang kam langsam. Die Gipfel fingen das Licht, während das Tal noch im Schatten lag. Nichts bewegte sich.
In solchen Momenten wird alles einfacher. Die Kälte nimmt jede Hektik. Die Stille ordnet den Blick. Das Licht spiegelt sich im gefrorenen Boden. Himmel und Erde scheinen sich zu berühren.
Winterberge sind keine Kulisse. Sie sind Präsenz. Klar, ruhig, unverrückbar.
Diese Fototour war keine Flucht, sondern ein Innehalten. Ein paar Stunden in eisiger Luft, im ersten Licht, in einer Stille, die trägt.
Auch zu diesen Bildern gibt es ein Video von meiner Fototour!




Very beautiful, wow!! Too cold for me these days. ❤️
Thank you so much, John! Yes, it was definitely cold but sometimes the cold creates the most beautiful moments.
Bild 1 und 3 sind meine Favoriten in dieser Reihe.
Das 1. Bild vermittelt gut den Eindruck, dass es auch mit Sonnenschein noch eisig bleibt. Der Vordergrund hat schöne Strukturen!
Beim 3. Bild laufen die Berge schön nach rechts hin aus. Diese Form hat eine stille Dynamik, die mir hier gut gefällt. Du zeigst damit, dass Berge Charakter haben können.
Deine Skier hast du wohl wiedergefunden in der einsamen Gegend. 😉
Liebe Grüße,
SyntaxiaSophie
Hallo Sophie! Vielen Dank dir für dein aufmerksames Hinsehen und deine feine Beschreibung der beiden Bilder. Es freut mich sehr, dass du sowohl die Strukturen im Vordergrund als auch die stille Dynamik der Berge wahrnimmst. Genau dieses Spannungsfeld interessiert mich besonders.
Die Skier habe ich natürlich wiedergefunden
Liebe Grüße
Dirk
Tolle Weitwinkelaufnahme mit guter Struktur im Vordergrund.
Vielen Dank für dein Feddback, Horst!