Der rechte Mausklick ist auf dieser Seite deaktiviert !

Im Licht des Morgens – Gedanken zu einem Bild

Noch liegt der Tag in seiner ersten Stille. Die Sonne ist eben erst über den Horizont gestiegen, streicht mit noch kaltem Licht über das Land und taucht die Welt in einen silbernen Hauch.

Ich stand am Ufer, allein mit den Steinen, dem Wind und meinen Gedanken. Die Luft war frisch, fast schneidend. Kein starker Sturm aber doch dieser klare, wache Wind, der einem ins Gesicht flüstert: Der Tag beginnt.

Das Bild, das ihr hier seht, ist eine Langzeitbelichtung. Die bewegte See wird glatt, fast weich als würde sie schweigen, für einen Moment nur. Die Felsen aber bleiben, stumm und unbeirrbar.ie wirken wie Wächter am Rand der Welt, getragen vom Licht, vom Schatten, von der Zeit.

Ich habe versucht, nicht nur zu zeigen, was da ist sondern wie es sich anfühlt, dort zu stehen.Es ist kein spektakulärer Ort. Aber gerade deshalb so kraftvoll. Ein Ort zum Spüren. Zum Sehen. Zum Stillwerden.

Das sind mein Gedanken zu diesem Bild. Was sind eure Gedanken zu diesem Bild? Schreibt eure Eindrücke gern unten in die Kommentare, denn jedes Bild lebt auch von dem, was es in anderen auslöst.

8 Gedanken on Im Licht des Morgens – Gedanken zu einem Bild

  1. Diese Weite tut dem Blick gut!
    Geduckt liegen die Steine, wie in guter Nachbarschaft miteinander. Eine Ver(An)sammlung, die erwartet was da kommen mag. Die Wolken verheißen nichts Schlimmes, es ist genügend Platz für die Sonne. Was könnte geschehen? Möwen könnten landen oder ein Schiff am Horizont entlang gleiten. Vögel könnten über ihnen kreisen, Flugzeuge weit oben Streifen an den Himmel schreiben… Es könnte auch ein Fotograf vorbeikommen, der sich die Stimmung genau ansieht und die Zeitzeugen im Wasser liegen sieht, als Botschafter dieses Fleckchens Natur. Jemand, der die Steine wahrnimmt und im Bild verewigen möchte. Ganz nach seiner inneren Einstellung und Stimmung für diesen Moment….

    Liebe Grüße,
    SyntaxiaSophie

Kommentar schreiben