Das Fischerhaus: Zwischen Licht und Spiegelung

Titelbild zum Projekt

FOTOPROJEKT · DER WEG ZUM BILD

Manchmal genügt ein einziges Haus, um einer weiten Landschaft ihren Mittelpunkt zu geben. Das rote Holz steht am Wasser, fast losgelöst von allem, was es umgibt. Darunter taucht das Fischerhaus noch einmal auf, in einer Spiegelung, die für einen Augenblick ebenso wirklich erscheint.

Je länger ich dort stand, desto unwichtiger wurde die Landschaft im Hintergrund. Ich wollte diesem einen Haus und seiner stillen Verdoppelung möglichst viel Raum lassen. Alles Überflüssige durfte aus den Fotografien verschwinden, bis nur die Form, die Spiegelung und die Leere dazwischen blieben.

Das Video zum Fotoprojekt

Im Video zeige ich, wie aus einer stillen Küstenszene verschiedene Bilder entstehen.

Die fotografischen Herausforderungen

Licht im Übergang

Der frühe Morgen bringt weiches Licht, aber nur für kurze Zeit. Steigt die Sonne, entstehen schnell harte Kontraste und flache Spiegelungen. Das richtige Zeitfenster entscheidet darüber, wie ruhig und zurückhaltend das Haus erscheint.

Das Gleichgewicht der Spiegelung

Lange Belichtungszeiten glätten das Wasser, doch die Spiegelung soll das Haus nicht überlagern. Zu viel Symmetrie lässt das Bild erstarren, zu wenig nimmt ihm seine Ruhe. Die Balance zwischen der wirklichen Form und ihrem Spiegelbild bestimmt die Spannung.

Die Bilder des Projekts

Fünf Bilder, in denen das Haus immer wieder eine andere Geschichte erzählt. Licht, Dunkelheit und Spiegelung verschieben den Blick auf dieselbe Form.

Das ausgewählte Werk

Ein Bild dieser Serie hat eine eigene Werkseite. Hier öffnet sich der Raum für die Geschichte hinter dem Bild.

Das fertige Werk betrachten ↗

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