FOTOPROJEKT · DER WEG ZUM BILD
Wasser ist immer in Bewegung. Wellen kommen und gehen, Strömungen ändern ihre Richtung, und selbst eine scheinbar ruhige Oberfläche bleibt nicht stehen. In diesem Projekt wollte ich diese Bewegung so weit verlangsamen, bis sich etwas anderes darin zeigt: die kleinen, beständigen Formen zwischen den Wellen.
Durch längere Belichtungszeiten verliert das Wasser seine sichtbare Unruhe. Strukturen verschwinden, Konturen werden weich. Die Steine dagegen bleiben. Mich fasziniert, wie sehr sich damit auch meine Wahrnehmung verändert. Die Landschaft wirkt, als nähme sie sich plötzlich mehr Zeit.
Das Video zum Fotoprojekt
Im Video begleite ich die Suche nach den Motiven und die fotografischen Entscheidungen vor Ort.
Die fotografischen Herausforderungen
Die richtige Belichtungszeit finden
Das Meer sollte seine Unruhe verlieren, ohne zu einer vollständig strukturlosen Fläche zu werden. Die Belichtung musste lang genug sein, damit Bewegungen ineinanderfließen, und kurz genug, damit sich unter der Ruhe noch etwas Lebendiges erahnen lässt.
Ruhe braucht einen festen Punkt
Glattes Wasser allein ergibt noch kein ruhiges Bild. Steine und Felsen geben dem Blick Halt und bilden einen bewussten Gegenpol zur weich gezeichneten Bewegung. Ihre Position im Bild entscheidet darüber, ob die Stille spürbar wird.
Die Bilder des Projekts
5 Fotografien, die unterschiedliche Beobachtungen und Entscheidungen sichtbar machen.





Das ausgewählte Werk
Eine Fotografie dieser Serie hat auch eine eigene Werkseite. Dort steht das Bild und seine offen gebliebene Geschichte im Mittelpunkt.
