Vor dem Erwachen

Titelbild zum Fotoprojekt Vor dem Erwachen

FOTOPROJEKT · DER WEG ZUM BILD

Es war noch früh, als ich den Strand erreichte. Der Tag hatte kaum begonnen, und außer dem Rauschen des Meeres war beinahe nichts zu hören. Keine Menschen, keine Stimmen, keine Spuren des Tages, der diesen Ort wenig später verändern würde.

Ich liebe diese Stunden am Wasser. Das Licht ist gedämpft, die Luft klar, und selbst die Wellen scheinen einem anderen Rhythmus zu folgen. Einige Bilder entstanden aus der Hand, andere mit langen Belichtungszeiten. Für mich erzählt diese Serie von der kurzen Zeit, in der ein vertrauter Strand noch wie eine andere Welt wirkt.

Das Video zum Fotoprojekt

Im Video zeige ich, was ich unterwegs beobachtet habe und welche Entscheidungen zu den Bildern geführt haben.

Die fotografischen Herausforderungen

Das erste Licht nutzen

Die Tour begann sehr früh. Das weiche Licht vor und während des Sonnenaufgangs war ein wesentlicher Teil meiner Bildidee. Es verändert sich rasch und lässt für manche Komposition nur ein kleines Zeitfenster.

Stille in Bewegung finden

Das Meer ist niemals wirklich ruhig. Durch unterschiedliche Belichtungszeiten wollte ich entscheiden, wie viel seiner Bewegung im Bild sichtbar bleibt. Lange Aufnahmen verwandeln die Wellen in weiche Flächen, kürzere halten ihren Rhythmus fest.

Einen beinahe leeren Strand gestalten

Ein menschenleerer Sandstrand erscheint zunächst einfach. Gerade diese Leere ist fotografisch anspruchsvoll. Linien im Sand, einzelne Steine, Wasserläufe und der Rand der Brandung müssen reichen, um dem Bild Halt zu geben.

Die Bilder des Projekts

Die Aufnahmen zeigen unterschiedliche Formen, Lichtstimmungen und Entscheidungen innerhalb desselben fotografischen Projekts.

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