Am vergangenen Sonnabendmorgen machte ich mich noch vor Sonnenaufgang auf den Weg zur Atlantikküste. Im Vorfeld hatte ich wie immer das Wetter, den Gezeitenstand und das Licht genau geprüft. Mein Ziel: rechtzeitig zur Ebbe vor Ort zu sein – dort, wo sich das Gestein für kurze Zeit offenbart.
Es war still. Kein Wind, kaum ein Geräusch – nur das ferne, ruhige Atmen des Atlantiks. Als die Sonne aufging, tauchte sie die Küste in warmes Licht. Der Fels begann zu leuchten, Linien und Formen traten hervor wie gezeichnet.
An diesem Tag richtete sich mein Blick ganz auf das Gestein: Gneis, Granit, Schiefer – durch Druck, Hitze und Eis geformt. In ihren Oberflächen finden sich Brüche, Spuren von Gletschern, Verformungen, die von gewaltigen geologischen Prozessen erzählen.
Einige Motive erschließen sich erst aus der Ferne – andere zeigen ihre Schönheit nur in der Nahaufnahme. Ich wechselte zwischen Brennweiten, folgte dem Licht, dem Schatten, der Form. Jeder Moment war still – und zugleich voller Geschichte.
„Strukturen der Küste“ ist eine fotografische Annäherung an die Sprache des Gesteins. Eine Serie über Zeit, Struktur, Wandel – und über die leisen Geschichten, die nur entstehen, wenn alles andere schweigt. Dieses Fotoprojekt darf hier etwas genauer unter die Lupe genommen werden!


Tolle Perspektive, überzeugend gestaltet!
Viele Grüße Horst
Danke dir, Horst! Vielen Dank und ein schönes Wochenende !
Eine tolle Aufnahme! Vielen Dank! 🙂
Sehr gerne! Vielen Dank und ein schönes Wochenende !
Very beautiful, wow!! ❤️
Glad you like the photo, John. Thanks a lot for your comment and have a great weekend!