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Wo die Trolle schlafen

Still erhebt sich das Gestein, schwarz und schroff. Die Trollwand zeigt sich hier von einer Seite, die nur wenigen Blicken vertraut ist. Kein touristischer Anblick, keine bekannte Postkartenperspektive, sondern der Rücken der Giganten.

Es wirkt, als hätten die Trolle sich hier aufgereiht, erstarrt im Moment zwischen Tag und Nacht. Zacken wie Zähne, Kämme wie Schwerter. Eine Armee aus Stein, die schweigend wacht.

Die Wolken ziehen flüchtig vorbei, doch die Berge bleiben. Zeit verliert an Bedeutung. Alles, was bleibt, ist die Schwere des Felses und die Ahnung, dass diese Welt älter ist als jede Geschichte, die wir uns darüber erzählen.

Dieses Bild entstand in der vergangenen Woche auf einer eindrucksvollen Bergtour. Hoch hinauf, mitten hinein in diese wilde Landschaft. Für mich war dieser Augenblick mehr als ein Foto. Es war, als würde ich durch einen Schleier blicken, hinüber in ein Reich, in dem Stille nicht leer ist, sondern voller Geheimnisse.

Ein Video zu diesem Foto und zu weiteren Bildern dieser Tour findet ihr unter diesem Link.

7 Gedanken on Wo die Trolle schlafen

  1. Was für eine Tour! Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, wenn der Junior so eine Tour vorschlägt, weiß er, dass der Vater nicht nein sagt. Gemeinsam dieses Ziel zu erreichen ist ein Geschenk, das nicht in jeder Familie verteilt wird! Die Bilder sprechen wieder für sich. Gruß an den Sohnemann, hat er fein ausgewählt, den Ort für die Bilder! Das gezeigte hier regt die Fantasie mal wieder mächtig an. Mit der Überschrift wird man sogleich in die Welt der Trolle mitgenommen und findet ihre Spuren überall im Bild…

    Liebe Grüße,
    SyntaxiaSophie

    • Liebe Sophie,
      deine Worte haben mich sehr gefreut und mein Sohn wird beim Lesen sicher grinsen. Für mich war es ein ganz besonderes Erlebnis, diese Tour mit ihm zu machen. Solche Momente sind wirklich Geschenke, die man tief im Herzen trägt. Ich wünsche einen angenehmen Start in die Woche!

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