Eine einzelne Blüte, leicht geneigt, noch voller Tropfen vom Nebel, zeigt, daß Zartheit nicht gleichbedeutend mit Schwäche ist. Gerade in ihrer Fragilität liegt eine stille Kraft, die mehr erzählt als jedes imposante Bergmassiv.
Diese Glockenblume steht im Nebel wie ein kleines Zeichen von Durchhalten, ein Symbol dafür, daß auch im Unscheinbaren Schönheit wohnt. Sie hebt sich mit ihrem leisen Violett vom grauen Hintergrund ab, fast so, als wollte sie sagen: Ich bin noch hier, auch wenn die Welt ringsum verschwimmt.
Für mich ist es genau diese Art von Wahrnehmung, die Fotografie so besonders macht. Das Entdecken des Kleinen im Großen, des Stillen im Rauschen. Dieses Bild entstand im vergangenen Herbst, auf einem Gebirgspass, an einem kühlen und feuchten Tag. Vielleicht ist es genau das, was es in mir jetzt auslöst: eine wachsende Vorfreude auf den kommenden Herbst, auf Nebel, Regen und jene stillen Augenblicke, in denen sich Zartheit und Kraft so unerwartet begegnen.


Zauberhaftes Foto!
das freut mich sehr! Vielen Dank, dass du dir wieder die Zeit für einen Kommentar genommen hast!
How delicate.
Thank you so much! I am glad you felt the delicacy in it. that quiet mood was exactly what I hoped to capture.
Beautiful.
Thank you very much! I am happy you like it.
Lovely!
Thank you, John!
⬻☆♡ ♡☆⤖
✨Thank you! ✨
Genau, wie ich es mag! Sehr schön für den2tenBlick und das Kleine, ganz groß.
Deine weisen Worte bringen es auf den Punkt. Es ist ihre Stärke, die Zartheit. In der Natur darf sie so sein!
Schön, dass du sie gesehen (nicht übersehen) hast!
Angetane Grüße,
SyntaxiaSophie
Danke dir, Sophie! Ja, genau das macht für mich den Reiz aus. Die kleinen Dinge, die oft übersehen werden. Schön, dass du das genauso siehst.