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Zwischen Wasser und Wirklichkeit

Dunkler Bergsee mit moosbewachsenen Felsen, Pfählen und spiegelnden Bergen unter tief hängenden Wolken

Manchmal wirkt eine Landschaft, als hätte sie ihre eigene Zeit.

Das Wasser liegt still zwischen den Felsen. Dunkel, schwer und klar genug, um die Berge ein zweites Mal sichtbar zu machen. Die Pfähle ragen aus der Oberfläche wie alte Zeichen. Gerade, schweigend, fast fremd. Ihre Spiegelungen reichen tiefer, als der Blick ihnen folgen kann.

Über den Hängen hängen Wolken. Sie verdecken Teile der Landschaft und lassen andere für einen Moment hervortreten. Der See sammelt alles in sich: Licht, Stein, Nebel und die wenigen Spuren des Menschen.

An diesem Morgen lag etwas Unwirkliches über dem Ort. Die Grenze zwischen oben und unten schien sich aufzulösen. Berge standen im Wasser. Wolken trieben unter den Felsen. Für einen kurzen Moment wurde aus der Landschaft ein stiller Raum, in dem Orientierung kaum noch eine Rolle spielte.

Vielleicht liegt genau darin die Wirkung dieses Bildes. Es zeigt keinen lauten Augenblick. Es erzählt von Tiefe, von Abwesenheit und von einer Ruhe, die beinahe etwas Geheimnisvolles in sich trägt.

Zu dieser Fototour habe ich auch ein Video aufgenommen. Darin zeige ich den Weg zum Motiv, die Suche nach der Komposition und den Moment, in dem dieses Bild entstanden ist. Mir ist wichtig zu zeigen, dass meine Fotografien draußen in der realen Landschaft entstehen und nicht künstlich durch KI erzeugt werden. Das Video könnt ihr euch unter diesem Link ansehen.

Außerdem habe ich auf meiner Website ein eigenes Fotoprojekt zu dieser Tour angelegt. Dort findet ihr weitere Bilder sowie zusätzliche Informationen zum Fotospot und zur Entstehung der Serie. Das Projekt erreicht ihr unter diesem Link.

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