Schlagwort: Küstenlandschaften

Kleine Zeichen
Manchmal ist es nicht die große Landschaft allein, die ein Bild trägt. Es ist etwas Kleines. Ein Haus am Rand des Wassers. Ein heller Punkt in der Dunkelheit. Eine Spur von Leben zwischen Fels, Meer und Himmel. Diese norwegische Küstenlandschaft wirkt weit, ruhig und beinahe leer. Der Berghang fällt schwer zum Wasser hinab, das Meer…

Wo die Berge den Atlantik berühren
Es gibt Landschaften, in denen Berge und Meer weit voneinander entfernt liegen. Hier nicht. Berge und Atlantik liegen in Norwegen an manchen Orten so dicht beieinander, dass kaum noch eine Grenze zwischen ihnen zu erkennen ist. Dunkles Wasser trifft unmittelbar auf schroffen Fels. Steile Berghänge steigen scheinbar direkt aus dem Meer auf, während darüber ein…

Was die Eiszeit zurückließ
Manchmal liegt eine ganze Eiszeit direkt vor unseren Füßen. An diesem Steinstrand an der norwegischen Küste liegen Tausende Steine dicht nebeneinander. Grau, braun, rot, beinahe schwarz. Manche glatt und rund, andere rau und von feinen Linien durchzogen. Sie gehören zu einer alten Gletschermoräne und sind Spuren einer Landschaft, die vom Eis geprägt wurde. Wenn ich…

Ein stiller Morgen
Der Morgen war noch jung, und der Strand lag menschenleer vor mir. Über dem Wasser spannte sich ein Himmel, der sich ständig veränderte. Helle Flächen öffneten sich zwischen schweren Wolken, während ein leichter Wind über den Sand strich und die klare Luft vom Meer herantrug. Die Wellen kamen in einem langsamen Takt. Ihr Rauschen war…

Wiederkehr
Manchmal glaubt man als Fotograf, man müsse immer weiter. Neue Orte suchen. Neue Motive finden. Neue Landschaften sehen. Aber vielleicht entstehen manche Bilder gerade dort, wo man schon einmal stand. Dieses Bild entstand an einem Ort am Atlantik, den ich kenne. Ich war schon öfter dort. Unten am Wasser, nah an den Felsen, nah an…

Zwischen Fels und Meer
Es ist früh am Morgen, die Sonne steht noch tief und färbt den Himmel in sanfte Töne. Die Luft ist klar, das Meer glatt. Vor mir liegen die Felsen, dunkel und ruhig, als hätten sie seit Jahrhunderten dieselbe Haltung bewahrt. Bei meiner letzten Fototour sind mir am Anfang viele Erinnerungen durch den Kopf gegangen. In…

Wenn das Meer schweigt – über Heimweh und das was bleibt
Ich war einmal ein Mensch der Großstadt. Berlin. Straßen voller Stimmen, Sirenen, Partys, Stress, Leben. Nächte, die heller waren als mancher Tag. Die U-Bahn als Pulsader, Asphalt unter den Schuhen, der Geruch von Regen auf heißem Beton. Das war mein Alltag. Mein Lärm. Mein Zuhause. Heute, 25 Jahre später, stehe ich an der norwegischen Küste.…

Eine Feder am Strand – Gedanken zu einem Bild
Es war einer dieser Tage, an denen das Meer rau wirkt und der Himmel schwer auf der Landschaft liegt. Dichte, graue Wolken zogen über die Küste, der Wind spielte unaufhörlich mit dem nassen Sand, und feiner Regen hing noch in der Luft. Kein Wetter für Urlaubspostkarten aber genau das macht diese Momente für mich so…

Aufgewühlt
Die norwegische Küste zeigt sich hier von ihrer rauen Seite. Wellen krachen gegen das Gestein, der Wind peitscht das Wasser und die Gischt hängt in der Luft wie feiner Nebel. Ich stand auf den nassen Felsen, das Stativ fest verankert. Kurze Belichtungszeit, keine Spielerei, sondern Notwendigkeit. Nur so ließ sich die Kraft dieser Wellen wirklich…

Wind, Wasser und Stein
An diesem Tag wehte ein kräftiger Wind von Westen. Die See war aufgewühlt, die Wellen schlugen unruhig gegen die Küste. Doch durch die Langzeitbelichtung entsteht eine ganz andere Wirkung: Das wilde Wasser wirkt plötzlich ruhig, fast wie ein weicher Schleier, der sich über die Steine legt. Die Steine selbst liegen schwer und unbewegt im Wasser.…