Es gab dieses Licht in weiten Teilen Europas. Viele sahen es nur am Horizont, als fernen Schimmer, als Ahnung. Ein Versprechen am Rand des Blickfeldes.
Hier war es anders.
Das Nordlicht stand, wie so oft, im Zenit. Nicht vor mir, nicht am Rand des Himmels sondern über mir.
Es fiel herab wie ein leiser Regen aus Farbe und Bewegung, als würde der Himmel selbst atmen. Grün, Violett, Lichtbahnen, die sich öffneten und wieder schlossen.
Eine Nordlichtdusche, still und überwältigend zugleich.
In solchen Momenten verliert der Raum seine Richtung. Oben und unten lösen sich auf.
Man steht nicht mehr unter dem Himmel, man steht in ihm. Das Licht kommt nicht aus der Ferne, es ist da. Um einen herum. Gegenwärtig.
Es ist schwer, diesen Augenblick festzuhalten. Nicht technisch, sondern innerlich.
Denn wenn das Nordlicht im Zenit steht, fühlt es sich weniger wie ein Schauspiel an, sondern wie eine Begegnung.
Ein kurzer Moment, in dem der Himmel näher ist als sonst. In dem man nichts tun muss, außer still zu sein und hinzusehen.


Faszinierend ! #Mr. Spock … schweigend das Bild genießend…
Danke für´s Teilen, dass es so aussehen kann wusste ich bis heute nicht.
Sehr gern, freut mich, dass ich dir diesen besonderen Moment zeigen konnte.
Hallo Dirk,
sehr außergewöhnlich!
Liebe Grüße Horst
Vielen Dank dir, Horst, das freut mich sehr.
Hallo Dirk, ich bin ja so was von begeistert!!!
Danke für das Teilen dieser fantastischen Aufnahme.
Liebe Grüße, Roland
Vielen Dank dir, Roland, das freut mich wirklich sehr. Schön, dass dich die Aufnahme so begeistert.
Wundervoll!
Vielen Dank dir, Elisa, das freut mich sehr.
Das macht ehrfürchtig, denke ich! Schon bei deiner Beschreibung habe ich eine Ahnung vom Erleben des Farbspektakels. Wunderbar!
Liebe Grüße,
SyntaxiaSophie
Liebe Sophie, vielen Dank dir für diese feinen Worte. Es war tatsächlich ein Moment, der still gemacht hat. Umso schöner, dass diese Ahnung des Erlebens auch über Bild und Text weitergetragen wird.
Liebe Grüße
Dirk