Was hinter meinen Bildern steckt

Canon EOS R5 auf einem dunklen Schreibtisch vor einem Monitor mit norwegischer Küstenlandschaft

Auf einem fertigen Foto sieht man selten, wie viel davor passiert ist. Man sieht das Licht, die Formen, vielleicht eine einzelne Welle. Wie lange ich nach dem Ausschnitt gesucht habe, welche Einstellungen ich ausprobiert oder wieder verworfen habe, bleibt meist unsichtbar.

Genau diese Seite meiner Fotografie möchte ich künftig etwas häufiger zeigen.

Technik gehört dazu

Wenn ich mit meiner Kamera draußen unterwegs bin, geht es oft um ziemlich praktische Entscheidungen. Welches Objektiv passt zum Motiv? Brauche ich den ND-Filter? Wie lange darf ich belichten, damit das Wasser die gewünschte Struktur bekommt? Und wann ist es besser, die Kamera einfach wieder einzupacken und noch ein Stück weiterzugehen?

Die Kamera nimmt mir diese Entscheidungen nicht ab. Aber ich muss ihre Möglichkeiten kennen, um sie bewusst einsetzen zu können. Genau da beginnt für mich die Verbindung zwischen Technik und Bildgestaltung.

Was ich hier zeigen möchte

In dieser Rubrik geht es um meine tatsächliche Ausrüstung, Kameraeinstellungen und die Erfahrungen damit. Um Langzeitbelichtungen am Atlantik, um Makrofotografie mit kontrolliertem Licht und um die kleinen technischen Fragen, die draußen manchmal erstaunlich viel Zeit kosten.

Auch Lightroom Classic gehört dazu. Ich möchte zeigen, wie ich ein RAW-Bild beurteile, wo ich Licht gezielt betone und warum ich manche Bereiche lieber im Dunkeln lasse. Dabei geht es um nachvollziehbare Schritte und echte Entscheidungen, nicht um fertige Rezepte für jedes Motiv.

Und natürlich wird nicht jeder Versuch gelingen. Ein unscharfes Bild, eine falsche Belichtungszeit oder eine Bearbeitung, die ich später zurücknehme, gehört zur Praxis genauso wie das fertige Ergebnis.

Gedanken & Geschichten bleibt

Meine Beiträge über die Natur, über das Sehen und über die Gedanken hinter einem Bild bekommen weiterhin ihren Platz im Journal. Die neue Rubrik ergänzt diese Geschichten um den Teil, der meist außerhalb des Bildausschnitts stattfindet.

Manchmal steckt hinter einem sehr stillen Foto nämlich eine ziemlich unruhige Stunde. Mit Wind, nassen Händen und der Frage, warum der Filter schon wieder dort liegt, wo er gerade nicht sein sollte.

2 Kommentare zu „Was hinter meinen Bildern steckt“

  1. A wonderful photo and thoughts!

  2. The quality of your photos gives a sense of the precise technical work that goes into them. I’m in awe of this, as I’m incapable of such technical mastery and the patience it requires.

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