A cool autumn morning. The sun cautiously finds its way through the valley, as though checking whether it is welcome. Soft light falls across the old timber of the mountain farm, the moss-covered roof and the damp stones that have lain here for generations.
The wind whispers through the grass, carrying the scent of earth, wood and time. The place seems to breathe slowly and quietly, following its own rhythm. You can sense that life once filled this spot: voices, work, perhaps even dreams. Now only a faint echo remains, held within the silence.
Autumn lends the scene an almost magical glow. The light is subdued, but rich in depth. Every shadow seems to tell a story, every tree keeps quiet watch over what once was.
It is a place where you stop without quite knowing why.
Something unseen draws you in, like a quiet call from another time.
You feel that more than wind and stone lives here. Perhaps it is memory, perhaps spirit, perhaps the quiet knowledge that nothing is entirely lost while someone is still willing to look.
Before you watch the video from this autumn photography trip, please share your thoughts about the picture. I would love to know what it brings to mind for you.
14 responses to “The Stillness of the Old Mountain Farm”
-
Die Stimmung ist sehr eindrucksvoll. Deine verbale Beschreibung trägt das Ihre dazu bei, wenn ich beim näheren Betrachten auch denke, dass die Stimmung der Gestaltung eher die Wahrnehmung bestimmt, denn ich sehe die Wand und die Dacheinfassung der linken Hütte als relativ neu und das Ganze ist sicher nicht verwunschen sondern wahrscheinlich nur für den Winter verlassen. Ein alter, aber instandgehaltener Platz unter deinem phantasievoll erzählenden Blick – das sehe ich dort. 🙂
-
Vielen Dank für deine aufmerksame Betrachtung. Du hast völlig recht, der Ort ist sicher nicht dem Verfall überlassen. Zwei der kleinen Almhütten wurden repariert damit sie sie nicht, wie andere Hütten vor Ort, komplett verrotten und somit auch Erinnerungen verschwinden. Mich hat vor allem die Stimmung gereizt, die zwischen Nutzung und Vergessen liegt. Vielleicht ist es genau dieses „Dazwischen“, das manchmal einen Hauch von Verwunschenheit entstehen lässt.
-
-
Ein absolutes Superfoto …….
-
Danke dir, Jürgen! Das freut mich total!
-
-
Die sehr schöne Lichtführung gibt dem Bild eine enorme Tiefe.
-
Danke dir, Horst! Freut mich sehr, dass dir die Lichtführung aufgefallen ist.
-
-
A lovely scene! ❤️
-
Thank you so much, John! Glad you like it.
-
-
Wonderful !
-
Thank you !
-
-
Weder Kommantare gelesen, noch das Video angeschaut, gebe ich dir meinen Eindruck weiter: Ich würde jetzt gern vor dem Bild stehen, weil ich das Gefühl habe, darin einbezogen zu werden. Die Vegetation und das bemooste Haus haben etwas Weiches. Es spricht won Genütlichkeit unterm Dach, wenn der Herbst das Licht sparsamer verteilt. Sich bevorraten bevor der Winter kommt. Ein still aktives Bild, das eine Erwartung in sich trägt. “Das war noch nicht alles, es ist noch nicht zu Ende, wir überdauern die Zeit”. Genau darin liegen dann die Geschichten, des Lebens, das hier stattfand. Vielleicht eine leise Hoffnung, dass hier etwas weitergehen wird, wie auch immer…
So, nun schaue ich mir an, wie es dort aussah, als du es in Augenschein nahmst.Liebe Herbstsonnensonntagsgrüße,
SyntaxiaSophie-
Hallo Sophie,
entschuldige bitte, dass ich erst jetzt antworte. Dein wunderschöner Kommentar ist mir nicht entgangen. Ich habe ihn mehr als einmal gelesen, weil du das, was mich an diesem Ort bewegt hat, so treffend in Worte gefasst hast.
Genau dieses „noch nicht zu Ende“ lag auch für mich in der Szene. Diese stille Ahnung, dass Leben und Erinnerung in solchen Orten weiterklingen. Dein Blick darauf hat mich wirklich berührt.Herzliche Grüße und vielen Dank für deine so feinfühligen Gedanken
Dirk
-
-
Wirkt schön abgeschieden. Weit entfernt von der Hektik der Zivilisation. Direkt märchenhaft. Fehlt nur noch der Troll.
-
Ja, genau solche Fotoausflüge in so einer Umgebung machen die Touren zu richtig mystischen Ereignissen. Vielen Dank für dein Kommentar!
-

Leave a Reply