A Whisper of Time

Autumn has its own melancholy. It is neither loud nor truly sad, more like a quiet remembrance, a gentle glance backwards.
Its light carries warmth and wistfulness at once. You can feel the world changing, everything in motion, beauty and transience inseparably bound together.

This little berry, marked by rain and time, hangs alone from a branch. Its shine has faded, its skin has wrinkled, and yet there is a quiet dignity to it. It tells of summer, light, life and letting go.

I took this photograph on a short autumn walk with my camera.
The morning was cool, the air still, and everything was wrapped in that subdued light only autumn seems to know.

Perhaps this is what touches me about such moments: they show how closely beauty and transience belong together. Autumn reminds us that nothing lasts forever, and that there can be deep peace in accepting that.
In the Breath of Time.

I also made a video during this outing. You can watch it here for a closer look.

9 responses to “A Whisper of Time”

  1. Wieder einmal so schön beschrieben. Wann immer ich bei Dir vorbei schaue berühren mich Deine Beiträge sehr. Weil sie so viel vom Leben, der Ganzheit, davon dass wir uns gerade inmitten der Polaritäten sicher und getragen fühlen dürfen, erzählen.
    Danke dafür
    und liebe Grüße
    Daniela

    1. Es freut mich sehr, dass dich meine Beiträge auf diese Weise erreichen. Es berührt mich zu lesen, dass du dich in meinen Beiträgen wiederfindest und darin etwas von dieser Ganzheit und Geborgenheit spürst. Genau das versuche ich mit Wort und Bild sichtbar zu machen. Schön, dass es dich erreicht.
      Herzliche Grüße
      Dirk

      1. Das gelingt Dir hervorragend
        Herzliche Grüße zurück zu Dir,
        Daniela

  2. Ein schönes Foto.

    1. Vielen, lieben Dank!

  3. In Wort und Bild auf den Punkt gebracht!
    Liebe Grüße Horst

    1. Vielen Dank, Horst! Freut mich sehr, dass Wort und Bild für dich stimmig waren. Deine Rückmeldung bedeutet mir viel. Liebe Grüße zurück!

  4. Jedes deiner Bilder im Video hatte diese feine Aussagekraft von Schönheit der Vergänglichkeit. Kleine Motive, ganz groß im Wert. Im Vorübergehen kaum wahrgenommen. Nur, wenn wir achtsam sind und/oder mit dem “Fotoauge” gehen, sehen wir sie. Dann gehe ich gern in die Knie vor diesen kleinen Welten und bin immer sehr gespannt, was sich mir zeigt und später als Bild bleiben wird. Es ist erfüllend diese Herbstimpressionen zu finden und die Kreativität der Natur zu bewundern.
    Gerade nach dem Regen waren dort bei dir unendlich viele Naturschätze. Normalerweise bin ich ein sehr bescheidener Mensch, in dem Fall würde ich gern jedes Motiv ablichten, vor allen Dingen die Tropfen haben es mir angetan… 😉
    Aber auch hier ist weniger manchmal mehr, das zeigst du mir vorbildlich mit deiner Auswahl.

    Liebe Grüße,
    SyntaxiaSophie

    1. Liebe Sophie,

      entschuldige bitte, dass ich erst jetzt antworte. Deine Worte haben mich sehr berührt. Du beschreibst genau das, was ich in diesen kleinen Motiven sehe: die stille Größe im Vergänglichen, das nur sichtbar wird, wenn man bereit ist, sich hinzubeugen und einzulassen. Gerade nach dem Regen war es, als hätte die Natur ihre Schätze für einen kurzen Moment geöffnet. Deine Gedanken bestätigen mir, wie wertvoll es ist, nicht alles zu zeigen, sondern das Wesentliche wirken zu lassen.
      Vielen Dank für deine feinsinnige Wahrnehmung! sie bedeutet mir viel.

      Herzliche Grüße
      Dirk

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