Autumn has a particular way of revealing the truth. It takes nothing away; it simply uncovers what is there. As the light becomes flatter and the colours retreat, things usually hidden come into view: traces of life, decay and change.
I took this photograph during my last outing in the forest.
I wanted to show the quiet side of autumn, the moment when life and transience meet. Among damp leaves and dark soil, I found forms that looked like fragments of a story. They are traces that speak, not loudly or cruelly, but quietly and truthfully.
What once moved has now become structure. What remains is not simply death, but transition. Nature's cycle reveals itself here without embellishment or symbolism, just as it is. And there is a peculiar melancholy in that honesty.
I do not find these subjects dark. I find them almost comforting. They inspire a quiet respect for what once was and for what will grow from it again. Nothing really disappears. Everything passes into something else: new life, soil, light.
These photographs are not for anyone seeking instant beauty. They are for people who look closely, who understand that even in decay there can be a deep and quiet dignity.
You can watch the video of this photographic series here.
13 responses to “When Life Passes”
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Ihr Schreiben ist so schön wie Ihre Fotografie.
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Vielen Dank, das freut mich wirklich sehr. Worte und Bilder gehören für mich einfach zusammen. Schön, daß beides bei dir angekommen ist.
Liebe Grüße
Dirk
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Das sind wie immer sehr treffende Worte. Kannst du etwas zu diesen Strukturen sagen? Sind das die Überreste einer Frucht?
Viele Grüße Horst-
Hallo Horst! Vielen Dank! In diesem Fall handelt es sich tatsächlich nicht um Pflanzenreste, sondern um die Überreste eines Tieres. Genauer gesagt Teile eines alten Skeletts, die ich in der Natur gefunden habe. Mich hat vor allem die Struktur und das Zusammenspiel von Form, Licht und Verfall fasziniert.
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Zuerst fragte ich mich, ob es sich um Rippen handeln könnte, jetzt meine ich, ein geschicktes Pflanzenmakro vor mir zu haben. Letztendlich ist alles eins und ein grossartiges, eindrucksvolles Bild davon.
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Vielen Dank für deinen Kommentar. Genau dieses Spiel zwischen Wahrnehmung und Interpretation interessiert mich. Was zuerst irritiert, kann sich beim zweiten Blick in etwas Ganzes fügen. Schön, dass du dich darauf eingelassen hast.
Liebe Grüße
Dirk
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Die Schönheit des Vergänglichen ist immer wieder besonders
Liebe Grüße
Nina-
Vielen Dank, Nina. Ja, genau das fasziniert mich immer wieder. die stille Schönheit, die im Vergehen liegt. Es hat oft etwas Friedliches, fast Versöhnliches.
Liebe Grüße
Dirk
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Schön, dass du dieses Bild aus der Serie gewählt hast für deinen Post hier. Für mich sind die anderen etwas zu viel des Todes. Nicht wegen des Todes an sich. Aber die Jagd und das Leid und die Ängste der Tiere, sind für mich sofort spürbar. Bei diesem Bild ist es anders, es zeigt mir die Vergänglichkeit schonender. Das Morbide ist für mich nicht auszugrenzen, in der Pflanzenwelt kann ich es besser ansehen. Dennoch war es spannend, dich zu begleiten! Deine Faszination fand ich köstlich! 🙂 Frühstück hätte ich wahrscheinlich dann nicht mehr gebraucht, nach den Gerüchen etc. dort.
Interessant ist für mich immer wieder, wie du schon vorab bei deinen Bildern weißt, wie du die Lichtstimmung herauskitzeln wirst. Das möchte ich mal lernen. Hinzu kommen im Post deine Worte, die auch hier wieder treffend, tiefsinnig einstimmen! Die mag ich gern unterschreiben.Liebe Grüße aus der herbstgraubunt umgebenen Kemenate,
SyntaxiaSophie-
Liebe Sophie, hab vielen Dank für deine so aufmerksamen und ehrlichen Worte. Ich verstehe gut, was du meinst. Die anderen Bilder sind tatsächlich direkter und fordern vielleicht stärker heraus. Genau deshalb habe ich dieses ausgewählt, weil es den Gedanken der Vergänglichkeit leiser trägt.
Mich fasziniert, wie nah Schönheit und Verfall oft beieinander liegen, und wie unterschiedlich wir darauf reagieren. Manchmal mit Distanz, manchmal mit stiller Neugier.
Deine Beobachtung zur Lichtstimmung freut mich sehr. Das ist für mich oft der Moment, in dem das Bild innerlich „fertig“ wird, noch bevor ich es aufnehme.
Danke, daß du dich so offen auf meine Arbeit einlässt. Deine Worte sind immer eine Bereicherung.Herzliche Grüße aus dem Norden
Dirk
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Ja, lieber Dirk. Einem solchen Bild wirklich zu begegnen ist nichts für Menschen, die immer nur das Licht im Leben sehen wollen. Aber demjenigen, dem es gelingt sich mit jeder Faser des eigenen Seins darauf einzulassen, dem eröffnet es tief im eigenen Inneren ungeahnte Perspektiven. Es ermöglicht der goldene Mitte, inmitten der Polaritäten zu begegnen. Oder anders formuliert, dem Leben selbst zu begegnen. Diesem ewigen , schöpferische Prinzip auf das wir vertrauen dürfen. Immer und zu jeder Zeit.
In diesem Sinne hab einen schönen Sonntag
Liebe Grüße
Daniela-
Liebe Daniela, vielen Dank für deine Worte. Du hast das sehr treffend beschrieben. Diese Begegnung mit dem, was zwischen Licht und Dunkel liegt, ist für mich das eigentlich Wesentliche. Dort findet sich die Ruhe, in der das Leben spürbar wird, jenseits von Bewertung oder Richtung.
Ich danke dir für deine Gedanken und wünsche dir einen schönen Start in die Woche!
Liebe Grüße
Dirk-
Ja, so empfinde ich das auch. Unsagbar tröstlich, wann immer wir Zugang dazu finden. Auch Dir noch einen guten Start in die Woche
Liebe Grüße
Daniela
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